Die Frage ist doch eher „Warum nicht?!“
Warum nicht schon als Kind entdecken, wie gut Bewegung, bewusstes Durchatmen und ein freundlicher Umgang mit sich selbst tun können? Wenn dabei gelegentlich ein Löwe brüllt und ein Baum ins Wackeln gerät, umso besser.
Bei kiyome – kinderyoga mit evangelia in Düsseldorf verbinden wir Bewegung mit Geschichten, kleinen Ruhepausen und gemeinsamem Ausprobieren. Dabei bekommen auch Gefühle, eigene Grenzen und der Umgang miteinander ihren Platz.
Was dein Kind beim Kinderyoga entdecken kann
Kleine Menschen. Ganz schön volle Tage.
Ein trubeliger Kita-Tag, Streit beim Spielen oder etwas Neues, das Mut braucht: Auch im Kinderalltag kommt einiges zusammen. Und zu Hause läuft das Leben weiter – zwischen Arbeit, Einkaufen, Abendessen und der Frage, wo eigentlich schon wieder der zweite Schuh geblieben ist.
Vielleicht kennst du es selbst: Erst nach Stunden am Rechner bemerkst du deine angespannten Schultern und merkst, dass eine Pause längst gutgetan hätte. Wie schön wäre es, wenn dein Kind früh lernt, solche Signale des eigenen Körpers wahrzunehmen – statt es wie wir Erwachsenen erst mühsam wieder erlernen zu müssen?
Genau dafür nehmen wir uns beim Kinderyoga Zeit. Wir bewegen uns, spüren nach und finden gemeinsam heraus: Brauche ich gerade Bewegung? Eine Pause? Oder möchte ich einfach erzählen, was mich beschäftigt?
Und plötzlich hat das Sofa Konkurrenz.
Dein Kind schaut gerne auf den Bildschirm und du wünschst dir mehr Ausgleich in Bewegung? Hier werden Abenteuer mit dem ganzen Körper erlebt: Wir strecken uns wie Katzen, schleichen durch den Dschungel und balancieren auf einem Bein. Dabei übt dein Kind ganz nebenbei Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination. Es entdeckt, wie es seine Bewegungen steuern kann und was sich gut anfühlt. So bekommt Bewegung einen festen Platz im Alltag – verpackt in Geschichten, die einfach Lust aufs Mitmachen machen.
Wenn im Kopf zehn Dinge gleichzeitig hüpfen.
Eben noch beim Spiel, schon beim nächsten Geräusch: Bei uns darf die Aufmerksamkeit für einen Moment bei einer Sache bleiben. Wir lauschen einem Klang, merken uns eine kleine Bewegungsfolge oder warten gemeinsam auf ein vereinbartes Zeichen.
Dabei übt dein Kind, Informationen im Kopf zu behalten und einen spontanen Impuls kurz zurückzustellen – Fähigkeiten, die es zum Beispiel braucht, um einer Spielregel zu folgen oder abzuwarten, bis es an der Reihe ist. Immer mehr Schulen setzen mittlerweile auf Yoga im Unterricht, weil sich positive Effekte auf Konzentration und schulische Leistungen zeigen. Auch für Kinder, die besonders lebhaft sind oder denen es schwerfällt, bei einer Sache zu bleiben – etwa im Zusammenhang mit ADHS –, kann Kinderyoga eine wertvolle Unterstützung im Alltag sein.
Wohin mit der ganzen Aufregung?
Manchmal kribbelt der Bauch, manchmal ist nach einem langen Tag einfach alles zu viel. In meinen Stunden lernen Kinder kleine Wege kennen, um innezuhalten: etwa mit einem Atemspiel, bei dem wir an einer vorgestellten Blume riechen und sanft eine Kerze auspusten.
Angeleitetes, langsames Atmen kann den Körper im Moment spürbar beruhigen. Auch Kinder, die viel grübeln, sich schnell sorgen oder mit ausgeprägter Ängstlichkeit zu kämpfen haben, können von dieser inneren Ruhe profitieren – Yoga schafft hier einen sanften Rahmen, um zur Ausgeglichenheit zurückzufinden. Dazu gehört auch, Worte für eigene Bedürfnisse zu finden: „Ich brauche eine Pause“ oder „Hilfst du mir?“
Wer sagt, dass ein Baum nicht wackeln darf?
Wenn eine Bewegung nicht sofort klappt, ist noch lange nichts schiefgegangen. Dein Kind darf ausprobieren, sich Unterstützung holen und einen neuen Versuch wagen. Ich passe die Übungen an und mache kleine Fortschritte sichtbar. Dabei kann es erleben: Ich kann etwas dazulernen. Ich darf mich trauen, auch wenn ich noch unsicher bin. Solche Erfahrungen können das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten unterstützen. Und wenn unser Baum wackelt, darf er dabei selbstverständlich lachen.

Meine Matte. Deine Matte. Unser Abenteuer.
Du wünschst dir für dein Kind mehr Gelegenheiten, mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen? Gemeinsame Bewegungsspiele und Geschichten bieten dafür einen spielerischen Einstieg. Wir hören einander zu, lassen anderen Platz und greifen ihre Ideen auf. Bei Partnerübungen fragen wir, ob beide mitmachen möchten. Ein Nein wird respektiert. So üben die Kinder ganz konkret, eigene Wünsche auszudrücken und andere zu berücksichtigen – Fähigkeiten, die auch in der Kita, auf dem Spielplatz und später in der Schule wichtig sind. Ich begleite sie dabei, denn miteinander umzugehen will gelernt sein.
Was im Kurs beginnt, darf mit nach Hause.
Ein vertrautes Atemspiel vor einer aufregenden Situation, eine kleine Bewegungspause oder eine Lieblingsübung vor dem Schlafengehen: Vieles aus dem Kurs lässt sich ganz einfach mit nach Hause nehmen.Vielleicht zeigt dir dein Kind irgendwann sogar selbst, was es gelernt hat. Dann wird aus einer Übung aus dem Kurs ein gemeinsamer Moment in eurem Alltag.
Was Fachleute und Studien sagen.
Bewegung gehört zu einer gesunden Entwicklung. Die WHO empfiehlt Drei- bis Vierjährigen mindestens 180 Minuten Bewegung täglich, Fünf- bis Siebzehnjährigen durchschnittlich 60 Minuten mit mittlerer bis hoher Intensität – ein Maß, das im Alltag häufig nicht erreicht wird.
WHO: Bewegungsempfehlungen nach Altersgruppen
Krankenkassen
Die AOK erläutert in ihrem fachlich geprüften Beitrag, wie Kinder beim Yoga ihren Körper bewusst wahrnehmen und Konzentration und Entspannung üben. Sie betont die kindgerechte Gestaltung: kurze Übungen, fantasievolle Geschichten und Spiele, die den natürlichen Bewegungsdrang aufgreifen. Die Freude am Mitmachen steht im Mittelpunkt. AOK: Entspannen und Wohlfühlen mit Kinderyoga
Kinderärzte: Erholung braucht Raum im Alltag
Das Portal „Kinderärzte im Netz“ des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte hebt Bewegung, freie Spielzeit und Erholung als wichtige Bestandteile des Kinderalltags hervor. Yoga wird dort ausdrücklich als Entspannungsübung genannt. Entscheidend bleibt, dass Kinder freiwillig teilnehmen. Kinderärzte im Netz: Stress im Kindesalter
Forschende haben unter anderem untersucht, wie Yogaangebote mit Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und Selbstregulation bei Kindern zusammenhängen.
Robert Koch-Institut: Körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen
Robert Koch-Institut: Übergewicht und Adipositas im Kindesalter
WHO: Übergewicht, Adipositas und gesundheitliche Folgen
Eine Metaanalyse von Wilkin und Kolleginnen aus dem Jahr 2024 wertete sieben Studien mit insgesamt 1.080 Kindern zwischen drei und sieben Jahren aus. Sie fand kleine positive Effekte auf geistige Steuerungsfähigkeiten, insbesondere Arbeitsgedächtnis und Impulskontrolle. Diese Fähigkeiten helfen beispielsweise dabei, Informationen kurz im Kopf zu behalten oder eine spontane Reaktion zurückzuhalten.
Metaanalyse im Forschungsportal der Northumbria University
Eine randomisierte Studie von Jarraya und Kollegen aus dem Jahr 2019 untersuchte 45 etwa fünfjährige Kinder. Nach zwölf Wochen zeigte die Yogagruppe gegenüber einer Gruppe ohne zusätzliches Angebot Verbesserungen bei einem Test der visuellen Aufmerksamkeit. An der Untersuchung waren Forschende der Universität Heidelberg und der Universität der Bundeswehr München beteiligt.
Originalstudie von Jarraya et al.
Eine Untersuchung von Rashedi und Kolleginnen und Kollegen aus dem Jahr 2021 begleitete 154 Kinder während eines achtwöchigen Yogaangebots. Dabei zeigten sich Verbesserungen bei einer Aufgabe zur Selbstregulation sowie weniger von Lehrkräften berichtete Verhaltensprobleme.
Studie von Rashedi et al.
Die Ergebnisse beziehen sich auf die untersuchten Programme und Gruppen. Wie dauerhaft die Veränderungen sind und wie zuverlässig sie sich auf andere Angebote übertragen lassen, müssen weitere hochwertige Studien klären.
Möchtest du herausfinden, ob Kinderyoga zu deinem Kind passt?
In einer kostenlosen Schnupperstunde für Kinder von vier bis sechs Jahren kann dein Kind mich und das Kinderyoga in Ruhe kennenlernen. Es darf ausprobieren, zunächst zuschauen und selbst erleben, wie es sich dabei fühlt.
Für einen Austausch nach der Stunde plane ich bei Bedarf etwa zehn Minuten ein. Dann können wir besprechen, wie es deinem Kind gefallen hat, und deine Fragen klären. Die Schnupperstunde verpflichtet euch zu keiner weiteren Buchung.
Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.
